Original Eichsfelder Fleisch- und Wurstwaren
Fleischerei Dörk Kirchberg
Fleischerei Dörk Kirchberg
Geschwister-Scholl-Str. 2
37351 Dingelstädt

Telefon 036075 62367

info@fleischerei-kirchberg.de

Die Zeitschrift stern berichtet über das goldene Mettwurst-Dreieck

Heft vom 2. Januar 2009


"Winterzeit ist Schlachtsaison. Aus dem noch
warmen Schweinefleisch machen deutsche 
Metzger ihr bestes Produkt: die Mettwurst.
Ein Reisebericht aus der Welt der Dürren
Runden, geraden Stracken und Feldkieker." 
Den Artikel finden Sie in der 
Online-Ausgabe vom stern:
http://www.stern.de/lifestyle/kueche/fleisch/:
Mettwurst-Schweinesushi-Mett!/650943.html


        

                Ein ganzseitiges Foto zeigt unsere Reifekammer

WELT ONLINE stellt regionale Spezialitäten vor

Internet-Shopping leicht gemacht, vom 8. Mai 2008

"Die lukullische Welt ist nur einen Mausklick entfernt. Inzwischen können Gourmets auch regionale Spezialitäten online bestellen: Vom Gunzesrieder Bergkäse aus dem Allgäu bis zum Irischen Angus-Rind reicht das Angebot – und selbst Fisch aus der Nordsee gibt’s frisch im Internet." 
Den kompletten Artikel finden Sie hier: 
http://www.welt.de/lifestyle/article1975325/Bisonfleisch_und_Bergkaese_bestellt_man_im_Netz.html


Artikel in der "Welt am Sonntag" über Feldkieker und Stracke

Von Cornelius und Fabian Lange am 17. September 2006

"Die Seele der Wurst" ist der Titel eines Artikels über die Herstellung von Dauerwurst im "Wurstdreieck zwischen Göttingen, Kassel und Eisenach produziert von Landmetzgern nach traditionellen Rezepten. Aus glücklichen Schweinen und mit viel Zeit zur Reifung."

In Hessen und Thüringen suchten die Autoren nach Herstellern von Mettwurst und ihren Erfahrungen. Selbst mit der Hausschlachtung noch aufgewachsen und in guter, fast schon verklärter Erinnerung, wurden die Brüder Lange bei drei Handwerkern fündig. Sie konnten Hessische und Eichsfelder Rohwurst verkosten und begutachten. Das Urteil der beiden über den Eichsfelder Feldkieker ist "ein weicher und cremiger Biss mit leicht säuerlichen Aspekten im Hintergrund. Dann explodiert ein warmer Erdgeschmack am Gaumen, geht in einen würzigen Fleischgeschmack über, am Ende schmilzt alles dahin. Wie eine Praline. Diese verblüffende Fähigkeit verdankt sie - man muß der Wahrheit ins Gesicht sehen - ihrem Fettgehalt. Der Eichsfelder Feldkieker ist das Rubensmodell unter den Würsten."

Jeder Fleischermeister wurde nach den Geheimnissen und Besonderheiten seiner Wurst befragt. Bei uns wird im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern auf eine Produktion in einer Klimakammer verzichtet. Mit viel Geduld in einer Lehmkammer gereift, erhält unsere Wurst erst nach einem halben bis dreiviertel Jahr seine Reife und unverwechsel- baren Geschmack. So können bei uns beliebig große Mengen und Sorten nicht hergestellt werden. Unsere Dauerwurst wird nur von einem Schwein hergestellt und nicht vermischt. So hat jede Wurst einen individuellen Charakter: der Fettgehalt schwankt. Form und Farbe variieren. Auch die Konsistenz ist unterschiedlich. Je nach Kaliber und Reifezeit.

Pro 7 entdeckt die Fleischerei Kirchberg

Schöne Schweinerei - Wunderwelt Wissen vom 26. März 2006

Der Fernsehsender Pro 7 hat bei Recherchen für das Online Magazin Wunderwelt Wissen nach einem Foto mit Kochschinken gesucht und gefunden.
Man bat uns um Erlaubnis dieses verwenden zu dürfen.
Dies ist eine schöne Anerkennung unserer Mitarbeiter für ihre engagierte und sehr gute Arbeit.

http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/www/themenarchiv/themen_1_n/23633/   

Zertifikatsverleihung zur Einhaltung der Spezifikation der geschützten geographischen Angaben (g.g.A.)

Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft, Jena am 14.07.2005

Erste Zertifikate für geschützte Wurst 

Bereits Ende 2003 erfolgte die Eintragung Thüringer Spezialitäten ins EU-Register. Seitdem sind Rostbratwurst, Rot- und Leberwurst, Greußener Salami sowie Altenburger Ziegenkäse rechtlich geschützt. Gestern gab es die ersten Zertifikate.
Die Urkunden gingen an insgesamt 111 Thüringer Unternehmen. Seit der Eintragung der Thüringer Produkte in Brüssel sind bereits 18 Monate vergangen, musste Landwirtschaftsminister Volker Sklenar (CDU) gesten bei der Übergabe in Jena einräumen. In dieser Zeit haben die Behörden ein strenges Kontrollsystem auf den Weg gebracht. "Eine Aufgabe, die mehr Zeit in Anspruch nahm, als wir zunächst erwartet hatten."
Um die hohen Qualitätsstandards zu garantieren, sind neutrale Prüfungen vorgeschrieben. Als zuständige Kontrollbehörde in Thüringen hat sich die Landesanstalt für Landwirtschaft Jena Partner gesucht, berichtet deren Präsident Gerhard Breitschuh. So überprüfen Veterinäre der Lebensmittelüberwachungsämter den Herstellungsprozess in den Betrieben und ein Privatlabor prüft die Zusammensetzung der Erzeugnisse.
Sklenar verwies auch auf den Wettbewerbsvorteil, den die Thüringer Unternehmen jetzt haben. Denn nur sie dürfen die Bezeichnungen verwenden. Allen Betrieben außerhalb des Freistaats ist das direkte Nutzen der Namen wie Thüringer Rotwurst oder auch schon eine Umschreibung untersagt.
Über Jahre hatte sich der Herkunftsverband Thüringer und Eichsfelder Wurst für die EU-Registrierung stark gemacht. "Weit über 400 000 Euro hat das gekostet", erinnert sich Rainer Wagner, Chef des Verbandes und des Wurstwarenherstellers "Die Thüringer" in Dornheim bei Arnstadt. Das Geld wurde gebraucht für Gutachten und Rechtsanwaltskosten. Über 90 juristische Auseinandersetzungen wurden mit Kontrahenten geführt, die die Begriffe unberechtigt benutzten.
Auch künftig bestehe Spielraum für die Rezeptur - je nach Tradition. Aber insgesamt seien verbindliche Grundstandards festgelegt. Zum Beispiel bei der Thüringer Rostbratwurst: Herkunftsnachweis, Gewicht, Länge sowie Fett- und Eiweißgehalt.

Kommentar: Originale 

Thüringer Bratwurst soll auch aus Thüringen kommen. Und nicht aus Bayern oder Sachsen.
Lange haben die einheimischen Hersteller darum gerungen. Schon unmittelbar nach der Wende versuchten sie, die Marken rechtlich schützen zu lassen. Gestern wurden die ersten Urkunden für Wurst und Käse überreicht - alles echt.
Zweifellos war es ein schwieriger und teurer Weg. Man ist auch noch nicht am Ziel. Weitere Thüringer Hersteller sollen das Zertifikat erringen. Außerdem bedient sich noch so mancher Konkurrent selbst solcher Bezeichnungen wie "nach Thüringer Art" verbotener Weise.
Der Verbraucher hat auf alle Fälle schon gewonnen. Er kann sich auf Qualität und Sicherheit verlassen. Denn das Zertifikat gibt es nur nach langen und strengen Kontrollen. Den Herstellern entstehen zunächst höhere Kosten, künftig aber können sie mit ihren Produkten auch Geld verdienen. So wurde bis zum EU-weiten Schutz nur rund die Hälfte der Thüringer Bratwurst auch im Freistaat hergestellt. Thüringen hat einen guten Ruf. Jetzt müssen ihn die Betriebe verteidigen.

TA 14.07.2005   Von Wolf-Dieter BOSE

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